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Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Theaterstück für Kinder ab 8 Jahren wird speziell für das Klassenzimmer inszeniert, um Kinder aller sozialer Schichten zu erreichen und für das Thema zu sensibilisieren, unabhängig von ihrer Herkunft und der finanziellen Situation ihrer Eltern.
Ziel ist, Kinder in der Wahrnehmung ihrer eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu schulen und zu bestärken, und ihnen andererseits Möglichkeiten zu eröffnen, sich mit ihren Fragen und Ängsten an Erwachsene zu wenden. Gleichzeitig dient das Projekt dazu, den offenen Dialog mit und zwischen Eltern und PädagogInnen über dieses gesellschaftlich relevante Thema anzuregen, um die Sensibilität der Gesellschaft für dieses Thema zu erhöhen, um Kinder damit nachhaltig vor sexueller Gewalt schützen zu können.

Die Inszenierung für Theater im Klassenzimmer basiert auf einer assoziationsreichen Spielweise, die den Kindern ermöglichen soll, der Geschichte leicht zu folgen. Andererseits bietet die Spielsituation im Klassenzimmer eine nichtillusionistische Ebene, durch die die Kindern das Geschehen jederzeit als SPIEL erkennen und durchschauen können. Ganz „nebenbei“ können die Schauspieler das Künstliche, das Hergestellte des Theaterspiels erfahrbar machen , indem sie den Raum für ihr Spiel gemeinsam mit den Kindern umgestalten, und dabei die Themen Nähe/ Distanz/ Respekt schon einmal spielerisch gesetzt werden.

Zu jeder Aufführung

gehört eine theaterpädagogische Nachbereitung, in der die Themen des Stückes auf spielerische Weise weiter bearbeitet werden.
Dauer der Vorstellung plus Nachbereitung: 2 x 45 Minuten.

Die theaterpädagogische Begleitung setzt wie die Inszenierung den Fokus auf die Förderung der Ich-Stärkung der jungen Zuschauer.
Die im Stück sehr behutsam angedeutete Vorgeschichte eines Übergriffs bleibt im Hintergrund, sie ist Auslöser der erzählten Geschichte, nicht ihr Zentrum. Im Zentrum dieses poetischen Stückes steht ein Kind mit seinen bemerkenswert konsequenten Versuchen, die eigenen Grenzen zu sichern.
Die gemeinsame Idee ist, dass Prävention – gegen jede Form von Übergriffen - nicht durch verunsichernde und einengende Warnungen zu erreichen ist.
Eine sinnvolle Prävention beginnt damit, den Kindern bewusst und erfahrbar zu machen, dass sie eigene Rechte haben, zu denen das Recht auf Abgrenzung und Unversehrtheit selbstverständlich gehört und sie darin zu bestärken, ihren eigenen Wahrnehmungen und Gefühlen zu trauen.

Ich darf Türen aufmachen und manchmal auch zumachen.
Ich darf ja sagen und nein sagen.
Ich darf entscheiden, wann und warum ich nein sage.
Manchmal ist mein Gefühl dafür Grund genug.
Ich darf meinen Gefühlen trauen.

Diese Grundrechte spielerisch und mit Spaß erfahrbar zu machen, ist der inhaltliche Schwerpunkt der Theaterpädagogischen Einheit.

Wir arbeiten außerdem mit „Shukura“ zusammen, der „Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen“ (AWO).
„Shukura“ bietet darüber hinaus Weiterbildungen zum Thema sexueller Missbrauch für Eltern und PädagogInnen an und kann z. B. auch Elternabende zum Thema unterstützen.

Außerdem wird eine enge Zusammenarbeit mit der Sächsischen Bildungsagentur, dem Jugendamt u. a. Institutionen angestrebt, um die Schulen in ihren Möglichkeiten zur Prävention von sexuellem Missbrauch zu unterstützen.

Wir wünschen uns, die Vorstellungen in den Schulen in enger Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft und den Eltern vorzubereiten. Sprechen Sie uns an und entwickeln Sie gemeinsam mit uns genau die Formen, die Sie brauchen. Es sind beispielsweise auch Abendvorstellungen für Eltern möglich oder Vorstellungen für PadagogInnen mit anschließendem Gespräch.